Willkommen auf BI-L471.de

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Liebe Besucherin, lieber Besucher,

an dieser Stelle finden Sie Informationen zum Thema „Bürgerinitiative L 471“. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.

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das Gründerteam

Einwohneranregungen nach § 24 der Gemeindeordnung von NRW

Die Einwohneranregungen nach § 24 der Gemeindeordnung von NRW der Bürgerinitiative L 471, mehr Lebensqualität für Altendorf und Ersdorf, wurden am 29.07.2019 bzw. am 01.08.2019 im Rathaus abgegeben.

Die Bürgerinitiative hat im Rathaus der Stadt Meckenheim 10 Einwohneranregungen abgegeben mit der Maßgabe, dass der Rat in der nächstmöglichen Ratssitzung die Verwaltung auffordert, diese Einwohneranregungen umzusetzen.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Einwohneranregungen:

 

  1. Temporeduzierung auf der Rheinbacher Straße in Ersdorf

Ab der Einmündung Jakobusstraße bis einschließlich Einmündung Raiffeisenstraße soll Tempo 30 km/h in beide Fahrtrichtungen angeordnet werden.

  1. Fußgängerüberweg (FGÜ) auf der Rheinbacher Straße in Ersdorf

In Höhe der Schulstraße soll gegenüber der Kirche ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) erstellt werden.

  1. Umbau des Knotenpunktes Ahrstraße, Burgstraße und Meckenheimer Straße zu einem Kreisverkehrsplatz

Die derzeitige Kreuzung soll umgebaut werden zu einem Kreisverkehr. An allen vier Einmündungen sollen Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) erstellt werden

  1. Temporeduzierung auf der Ahrstraße in Altendorf

Ab der jetzigen Kreuzung Ahrstraße, Burgstraße, Meckenheimer Straße (vielleicht dann ein Kreisverkehr) soll bis einschließlich Ortsaus-/Eingangsschild Richtung Gelsdorf eine Temporeduzierung von 30 km/h in beide Richtungen angeordnet werden

  1. Engstelle/Fahrbahnverschwenkung, z.B. in “On-Floor-Bauweise“ auf der Ahrstraße Ortseinfahrt Altendorf L 471

Die derzeitige Fahrbahnverengung am Ortseingang von Altendorf aus Richtung Gelsdorf kommend ist nicht ausreichend. Wir fordern eine Verschwenkung wie z.B. in Vettelhoven aus Ringen kommend,  um den in den Ort einfahrenden Verkehr geschwindigkeitsmäßig zu drosseln.

  1. Engstelle an der Ortseinfahrt Altendorf auf der Meckenheimer Straße (L 261)

Aufgrund der Anregungen aus der Bevölkerung wurde von uns eine SDR-Messung angeregt. Diese Messung bewies, dass hier viel zu schnell von Meckenheim kommend in Altendorf eingefahren wird. Daher fordern wir auch hier eine geschwindigkeitsreduzierende Engstelle.

  1. Aufstellen von Verkehrsschilder Zeichen 350; alternativ Zeichen 133

Der Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) am Kreisverkehr Hilberather Straße/Paulusstraße ist aufgrund des Rechtsknicks schlecht einsehbar. Daher fordern wir das Zeichen 350 (Fußgängerüberweg). Alternativ das Zeichen 133 (Achtung Fußgänger)

  1. LKW Durchfahrtsverbot von Gelsdorf aus kommend in Richtung Altendorf

Die L 471 ist von der BAB Abfahrt Rheinbach in Richtung der Orte Wormersdorf, Ersdorf und Altendorf für Fahrzeuge über 7,5 t (außer Lieferverkehr) gesperrt. Diese Sperrung fordern wir auch aus der Gegenrichtung, also von Gelsdorf aus kommend.

  1. Beschilderung des bestehenden LKW-Durchfahrtsverbots über 7,5 t außer Lieferverkehr an den Zufahrtsstraßen nach Wormersdorf und Altendorf in Meckenheim

Auf der K 62 (Straße von Meckenheim nach Wormersdorf) steht am Ortseingangsschild von Wormersdorf das Zeichen 262 (Verbot für Fahrzeuge über 7,5 t –außer Lieferverkehr-). Das Schild weist nach links Richtung Ersdorf. Solch ein Schild muss schon an der Einmündung  Wormersdorfer Straße in Meckenheim stehen. Das gleiche Zeichen muss auch auf der Gelsdorfer Straße kurz vor der Einmündung der Altendorfer Straße (L 261) stehen.

  1. Temporeduzierung auf einem Teilstück der Hilberather Straße L 261 in Altendorf

Am Haus Jägersruh wird, wie Polizeikontrollen erwiesen haben, trotz 70 km/h-Beschilderung viel zu schnell gefahren. Wir fordern ein Tempolimit in Höhe von 50 km/h. Das soll gelten in einer Länge von 300 m vor und nach dem Haus Jägersruh.

 

Ihre Bürgerinitiative L 471, mehr Lebensqualität für Altendorf-Ersdorf

Arbeit der Stadt überprüfen GA vom 29.05.2019

Arbeit der Stadt überprüfen
Betr.: Verkehrssituation in Altendorf und Ersdorf.
Es ist eine unendliche Geschichte seit dem Jahr 2000 bezogen auf die Verkehrs- und Gefahrensituation in Altendorf und Ersdorf und der L-471. Es gibt Konzepte, Ortstermine und Besichtigungen. Nur bedauerlicherweise keine Anordnungen von Maßnahmen durch  die Stadt Meckenheim. Zunächst wurde  versucht, die Zuständigkeit zu verschleiern. Es sei eine Landstraße und da könne man nicht viel machen.  Dann wurde der Schwarze Peter einer Ablehnung von Verbesserungen für die Lebensqualität munter hin und  hergeschoben. Der Baulastträger wolle dies nicht, die Polizei jenes nicht. Es wurde nicht gesagt, was denn die Stadt Meckenheim für die Bevölkerung anordnen kann. Warum werden bei solchen Ortsterminen nicht alle Perspektiven mit den zur Verfügung stehenden Ermessensspiel räumen positiv im Sinne für die Bevölkerung betrachtet? Weshalb tut man sich in Meckenheim bei Anordnungen für die Ortsteile so schwer? Fürchtet man hier für Planungen in der Kernstadt dann Kredit zu verspielen? Und hier  Wunschmaßnahmen dann nicht mehr umsetzen zu können? Oder ist hier sogar zu befürchten, Finanzmittel für die Ortsteile wurden munter in der Kernstadt verbaut? Hat die Bevölkerung in den Ortsteilen keinen Anspruch auf Maßnahmen der Verbesserung der Lebensqualität und einer Gefahrenreduzierung? Ist die Bevölkerung aus den Ortsteilen nur gern gesehen mit ihren finanziellen Beiträgen, die in die Stadtkasse fließen? Schreibt man den Ortsvorstehern und stellt klare Fragen, wer  den diese nicht beantwortet. Es
werden dann nur großzügig Telefongespräche in Aussicht gestellt. Was denn von der Kommunalpolitik vor Ort für die Bevölkerung an Verbesserung beschlossen oder beantragt wurde, ist bisher sehr überschaubar. Die Stadtverwaltung ist Dienstleister für die Bevölkerung und die Mandatsträgervertreten die Bevölkerung und beauftragen die Verwaltung, für die Bürger tätig zu werden. Ich fordere die Politik auf, deutlich kritischer zu werden, was die Arbeit der Verwaltung angeht und die Aussagen dort zu überprüfen.

Josef Kessel
Meckenheim

Versammlung vom 29.03.2019, 19.00 Uhr, im Pfarrheim in Ersdorf

Wir bedanken uns für das rege Interesse und hoffen, dass wir Ihnen die verschiedenen Sachverhalte erklären und näher bringen konnten.

Eine kurze Zusammenfassung der Fragen aus dem Kreis der Besucher:

Der Wunsch nach einer Beschilderung des Fußgängerüberwegs (Zebrastreifen) am Kreisel “Hilberather Straße“ wird durch die Stadt Meckenheim umgesetzt. Dies wurde schon in der Sitzung von Stadtentwicklung und Umweltausschuss am 28.03.2019 von uns vorgetragen. Man sagte zu, sich darum zu kümmern.
Wir werden dem Wunsch nach einem Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) auf der Burgstraße in Höhe der Kirchstraße nachgehen und versuchen diesen zu ermöglichen.

Der Ausbau eines Fußgänger-/Fahrradwegs ab Baumschule Frey bis zu dem Discounter „NORMA“ in Gelsdorf wurde schon mehrfach durch andere Bürger/innen und Institutionen an die Stadt Meckenheim heran getragen; jedoch dort immer wieder abgelehnt. Hier muss auch berücksichtigt werden, dass ein kleiner Teil dieses Weges nicht in NRW sondern in Rheinland-Pfalz ist.

„Drempel“, analog den Niederlanden, dürfen auf einer Landstraße in Deutschland unseres Wissens nicht gebaut werden. Außerdem käme eine enorme Lärmbelästigung hinzu, die den Anwohnern nicht zuzumuten ist.